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Garten Stadt Natur - Experiment Gartenlabor - Natur statt Garten
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Weitere Informationen zur Idee des Projektes Garten Stadt Natur
Stadtrauminszenierung
Mit dem Projekt “Garten Stadt. Natur”, in dessen Rahmen in der Katharinengasse ein temporärer
Garten entstehen wird, wollen wir der Bevölkerung zeigen, wie eine weniger attraktive Straße / Fläche mit Natur, Kunst und Kreativität verändert werden und gewinnen kann, getreu dem Motto:
“Wissenschaft und Handel gestalten gemeinsam die Stadt”. Dieses Projekt soll außerdem den Betrachter anregen, die Initiative zu ergreifen und auch das eigene Umfeld zu verschönern. Mit der
attraktiveren Gestaltung der Katharinengasse laden wir die Besucher zum Verweilen, Flanieren und zu einem neuen Erleben ihres gewohnten Umfeldes ein. Des weiteren stellen wir mit dieser Aktion
eine schwächere und etwas vernachlässigte Einkaufsiage in den Vordergrund. Insgesamt soll diese Veranstaltung Anregung und Ansporn zur nachhaltigen Umgestaltung dieses Stadtraumes sein.
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Dr. Michael Link, Geographisches Institut, Uni Gießen: “Natur statt Garten”
Natur? Was ist das? Geranien auf dem Balkon, englischer Rasen oder vielleicht Einheitsvorgärten? Alles ein bißchen — aber
doch wieder nicht. Wie sind die Zusammenhänge zwischen den Pflanzen und ihrem Standort, wer oder was agiert oder reagiert? Natur(schutz) außerhalb der Stadt und in der Stadt für diejenigen, die es schon
immer mal wissen wollten.
In seinem Beitrag zum Experiment Gartenlabor “Garten Stadt Natur” betrachtet Dr. Link den Garten aus
landschafts- und kulturökologischer Sicht. Der urbane Bereich wird der die Stadt umgebenden ländlichen Region gegenübergestellt. Beides Mal handelt es sich um Kulturgüter, die jedoch unterschiedliche
Funktionen wahrnehmen sowie charakteristische Standorte einnehmen
www.uni-giessen.de.
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Die beiden Giessener Baumschulen beteiligten sich an der Aktion. Die Baumschule Rinn gestaltete das Mobile Moorbeet. Rhododendron, Azalee, Heide und andere Moorbeetpflanzen
waren die gestaltenden
Elemente. Die Mobilität ward dadurch zum Ausdruck gebracht, dass alle Pflanzen im Container-Topf aufgestellt und die Zwischenräume anschliessend mit grobem Rindenmulch aufgefüllt wurden.
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Die Sponsoren
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Experiment Gartenlabor— Garten Stadt Natur 17. bis 25.05.2003
Im Rahmen des Wissenschaftsfestivals zum 200. Geburtstag von Justus Liebig werden zahlreiche Veranstaltungen in Gießen
stattfinden. Für die Katharinengasse hat die ausführende Agentur Behnecke Evert in Zusammenarbeit mit den renommierten Landschaftsarchitekten Sommerlad,
Haase und Kuhli vorgeschlagen, das Projekt GartenStadt-Natur (Experiment Garten labor) durchzuführen. Der Galeria Horten ist es Dank des Engagement zweier Baumschulen, Vertretern
der Universität, der Stadt Gießen selbst und in Zusammenarbeit mit der o. a. Agentur und dem Landschaftsarchitekten gelungen, diese attraktive und zugleich eine der größten und aufwendigsten Au
l3enveranstaltung zu realisieren.
Am Anfang stand die Idee, die Katharinengasse temporär (zur offizielle Veranstaltung am 17. und 18. Mai 2003) zu begrünen.
Zu zeigen, daß die Katharinengasse mehr sein kann, als nur grauer Stein. Nun ist aus dieser Idee ein 800m2 großer Garten geworden, der das Gesicht der Katharinengasse für fast 10 Tage komplett
verändern wird.
Gelber Sand als Untergrund für Kultur-, Kunst-, Rasen-, Stein-, Moor- und Wassergärten trägt zur gewünschten Verfremdung
dieser sonst grauen und oftmals seltsam leer wirkenden Gasse. Dekorativ Fremdkörper, künstliche Farben und Materialien verändern die uns als natürlich erscheinenden Pflanzen und weisen daraufhin, daß z.
B. das uns heute bekannte Gemüse, Obst bzw. Bäume und sonstige Pflanzen zwar Ur-Bausteine eines jeden Gartens sind, aber nicht in der uns bekannten Größe, Form oder auch Farbe. Das Ergebnis ist sichtbar,
fühlbar und zu riechen: buntes Gemüse, resistentes Obst, High-Tech Blumen und standardisierte Bäume.
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Worin besteht nun die Verbindung zu Justus Liebig?
Zu einem weisen die einzelnen Gartenzellen (6-eckig, Durchmesser: 3 x 3m) die Form der chemischen Elemente auf und sind so angeordnet, daß sie aus der
Luft betrachtet eine chemische Verbindung darstellen. Zum anderen hat Liebig Zeit seines Lebens geforscht bzw. experimentiert. Im Gartenlabor finden sich viele, als Ur-Bausteine, bekannte Pflanzen wieder, die bis in
die heutige Zeit aber stark in ihren Eigenschaften und Ausgestaltung verändert wurden. Darüber hinaus werden die “natürlichen” Pflanzen durch den Einsatz von Farben und dekorativen Elementen, wie z. B.
Schaufensterpuppen und Styroporwürfeln, miteinander kombiniert und somit ändert sich die Wahrnehmung des Betrachters und regt zu reflektieren an. Und nicht zuletzt spiegelt das Gartenlabor die allgegenwärtige
Auseinandersetzung von Theorie und Praxis wieder. Am Anfang steht immer eine Idee, die Umsetzung in die Praxis ist nicht selten einem Experiment und nicht anderes hat Liebig auch nicht getan.
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www.stadtrauminszenierung.de
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Das mobile Moorbeet der Baumschule Rin |
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Ümit Aslim: Skulpturale Laboreinheiten
Das eingebettete mechanische System ist theoretisch so konstruiert, um direkt vor Ort in zerstörten Biotopen einwirken zu können, bis sich diese
erholt haben unrd ihr urspüngliches Gleichgewicht wieder hergestellt haben.
www.polyart.de
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