Hintergrundwissen zu Rosen - über Topf- bzw. Container-Rosen

Die Baumschule Rinn hatte schon lange einen kleinen Rosenacker und veredelte Rosen für den lokalen Bedarf. In den 70er Jahren wurde das Sortiment behutsam ausgebaut. Ein Schwerpunkt entstand bei den historischen Rosen, ein weiterer dabei, dass getopfte Rosen in zusätzlichen Kulturstufen zu sogenannten Solitären herangezogen wurden. Diese gibt es als Strauchrosen, Kletterosen und Stammrosen.

Während bis weit in die 80er Jahre hinein, Rosen überwiegend im Herbst oder zeitigen Frühjahr als nackte Wurzelstöcke in die Gärten gepflanzt wurden, hat es sich in den letzten zwei Jahrzenten durchgesetzt, dass die meisten Rosen im Sommer als sog. Topf- oder Containerrose gepflanzt werden.

Der Rosenkäufer hat beim Kauf einer Containerrose im Sommer die Möglichkeit, die Pflanze vor der Pflanzung blühend in Augenschein nehmen und beurteilen zu können. Darüber hinaus ist die Pflanzung einer echten Containerrose weit weniger kritisch, als die eines nackten Wurzelstockes.

Über die Etiketten an den Rosen, ihre Bedeutung und Aussage

Viele Rosensorten unterliegen einem Sortenschutz. Die Baumschule Rinn kauft lizenzgeschützte Rosensorten, die sie nicht selbst unter Lizenz vermehrt, nur bei lizenzierten Züchtern oder beim Lizenzinhaber zu!

Bild Nr. 1:
Orginal-Züchter-Sortenetikett: “Rose Palmengarten Frankfurt” Dieses geschützte Etikett besagt, dass diese Rose unter Lizenz des ursprüglichen Züchters vermehrt worden ist. Es steht für die Sortenechtheit der Rose. Es macht jedoch i.d.R. keine Aussage über die Qualität der Anzucht-Kultur beim Vermehrer, Größe und Gesundheit der Pflanze etc..

Bild Nr. 2:
Einfaches Bildetikett einer bestimmten. Rosensorte. Es beschreibt die Eigenschaften dieser Rose. Der Händler / Großhändler bezieht solche Etiketten von Fachverlagen. Sie machen keine Aussage über Echtheit der Sorte oder zur Qualität der Kultur. Bei lizenzgeschützten Sorten ist ein zusätzliches Sortenetikett eigentlich zwingend vorgeschrieben.

Bild Nr. 3:
Kombination aus Bild- und Sortenetikett:Diese Etiketten werden von den Lizenzgebern an die Baum-/Rosenschulen anstelle des Orginal-Züchter-Etikett abgegeben. Sie stehen für die Sortenechtheit.

Bild Nr. 4:
Baumschule-Rinn-Hausetikett:
Diese Rose entspricht den Qualitätskriterien des Hauses und ist zum Verkauf freigegeben.

Weitere Hinweise:
- Französische und Britische Züchter verwenden u.U. abweichende Formen beim - auch hier - geschützten Sorten- und Kombinationsetikett.

- Nicht alle Rosen unterliegen einem Sortenschutz (z.B.die meisten sog. “Historischen Sorten”)!

- Inzwischen gibt es auch “Haussorten” von Handelsketten.

 

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Der Rosenacker

 

Hier werden die Wurzelstöcke getopft.

 

 

Getopfte Rosen in verschiedenen Kulturstufen

 

 

Frisch getopfte Wurzelstöcke vor dem Austrieb

 

1 bis 2 Wochen nach dem Topfen

3 bis 4 Wochen nach dem Topfen

noch lange keine fertige „Topf- oder Containerrose“, da trotz fachkundiger Pflege in den Kulturen mit Ausfällen gerechnet werden muss.

Klassenziel erreicht

 

 

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