Mittelhessische Obstbaumspezialitäten aus der Baumschule Rinn

Wie ein Obstbaum entsteht

Über die Anzucht von Apfelbäumen und anderen Obstbäumen in der Baumschule Rinn in Gießen

Hintergründiges

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Über die Kultur der Obstbäume

Der Obstacker

bei Heuchelheim im Kreis Gießen im Juli / August

 Hier wachsen die sog. Veredlungs- unterlagen. Dise wurden im zeitigen Frühjahr gepflanzt.

Jetzt beginnt die Veredlung durch okulieren.

Aus einem Edelreis der gewünschten Sorte wird ein Auge geschnitten.

Die Unterlage wird “gekonnt” eingeschnitten.

Das Auge wird eingesetzt.

Zu Abschluß wird die Veredelungsstelle verbunden. Alles Handarbeit - wenn die Qualität stimmen soll!

Grundsätzliches über die

Kennzeichnung von Obstbäumen

Für den Erwerbsobstbau, d.h. für Obstkulturen, die der kommerziellen Erzeugung von Obst dienen, gelten in der EU und in Deutschland stenge Vorschriften bezüglich der Kennzeichnung von Obstbäumen.

Im Privat- und Liebhaberbereich gelten diese Vorgaben nicht. Deshalb sollen si hier nicht näher erörtert werden. Die in Bund deutscher Baumschulen (BdB)zusammengeschlossenen Erzeugerbetriebe haben sich jedoch auf Empfehlungen für Mindeststandards geeinigt, die auch beim Verkauf von Obstbäumen an (private) Endverbraucher eingehalten werden sollten:

Der Sortenname, die Wuchsform (Busch, Halb- oder Hochstamm), der Anzuchtbetrieb und/oder die Kennziffer des Anzuchtbetries, sollten auf dem roen Etikett erkennbaur sein Dazu der geschützte Hinweis EU-Quaität. (Noch in Gebrauch ist auch: EWG-Qualität)

Im folgenden Winter werden die Zweige

 der Unterlage bis kurz über die Veredelungsstelle zurückgeschnitten

Aus dem Auge wächst ein Zweig der gewünschten Obstsorte

Der neue Zweig wird im nächsten Sommer

durch Stäben gerichtet

Büsche und Halbstämme wachsen 2 Jahre auf dem Acker - Hochstämme 3 Jahre

Kennzeichnung bei der Baumschule Rinn

Die Baumschule Rinn wendet die BdB Empfehlung konsequent an und geht intern noch darüber hinaus.

Neben den oben angeführten Kennzeichnungen, wird bei der Baumschule Rinn grundsätzlich die Veredelungs -unterlage angegeben. Darüber hinaus sind Hinweise zur Reifezeit und Lagerfähigkeit bei Äpfeln normalerweise auf dem Etikett vorhanden. In bestimmten Fällen finden sich diese Hinweise auf dem gelben Rinn-Preisetikett. Bäume ohne diese Kennzeichnung kommen bei der Baumschule Rinn weder in den Verkauf  noch zur Auslieferung.

auch hier: Alles Handarbeit!

Hochstämme werden im 3. Jahr

nochmals gestäbt und gerichtet

Über die Etiketten an den Obstbäumen

ihre Bedeutung und Aussage

- Rotes EU- (alt EWG) Etikett

- Gelbes Baumschuletikett

Im Herbst des 3. Jahres

werden die Obstbaum-Hochstämme

durch Auspflügen geerntet

Sämtliche Bilder auf dieser Seite sind

 Aufnahmen aus der Baumschule Rinn

 

Baumschule Rinn Hausetiketten

Dieser Baum entspricht den Qualitätskriterien des Hauses und ist zum Verkauf freigegeben

Merke:

Kein Baum von Rinn

kommt ohne diese Etiketten

zum Kunden!

 
.

Die Baumschule Rinn unterstützt

die Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute

Die Geschichte geht weiter:

Solitärobstbäume aus der Baumschule Rinn

Dies sind mehrjährige, mehrfach verpflanzte Bäume, die bereits eine ausgeprägte Krone haben.

Links: Solitärobstbäume  Hochstämme Größe 12-14 und 14-16 (=Stammumfang)

Oben: 3-jährige Hochstämme werden im Frühjahr auf dem Acker zu Solitärbäumen weiter verschult (aufgeflanzt).

Hier sehen wir die nächste Größe

Hinweis: Die Baumschule Rinn kauft lizenzgeschützte Obstsorten, die sie nicht selbst unter Lizenz vermehrt, nur bei lizenzierten Züchtern oder beim Lizenzinhaber als sogenannte “Einjährige Veredelung” zu!

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