Sonntags ganzjährig zur Besichtigung geöffnet.

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0641 62850

Adresse

Heuchelheimer Straße 129
35398 Gießen

Veranstaltungen der Baumschule Rinn 2026

Veranstaltungen der Baumschule Rinn 2026

Schnittkurs für Obstbäume

Samstag, 21. Februar 2026 – AUSGEBUCHT! -Sorry.

 

Frühlingsfest – Tag der offenen Gärtnerei

Sonntag, 26. April 2026

Verkaufsoffen von 11 bis 17 Uhr

Herbstfest

Sonntag, 20. September 2026

Verkaufsoffen von 11 bis 17 Uhr

 

Apfeltage:

Samstag, 17. Oktober von 9 bis 16 Uhr und Sonntag, 18. Oktober 2026 von 11 bis 17 Uhr verkaufsoffen

Änderungen vorbehalten

 

Mehr / andere Veranstaltungen auch unter: www.obstwiesenroutegiessen.de

 

Videoclip vom Apfeltag 2018 auf Youtube

Näheres erfahren Sie rechtzeitig hier.

Apfeltage in der Baumschule Rinn Samstag 17. & am  Sonntag 18. Oktober 2026 – Vom Baum zum Saft – Apfeltage in der Baumschule Rinn

Apfeltage in der Baumschule Rinn Samstag 17. & am Sonntag 18. Oktober 2026 – Vom Baum zum Saft – Apfeltage in der Baumschule Rinn

Unter dem Motto Vom Baum zum Saft, finden die Apfeltage an dem Wochenende im Oktober statt, ab dem die „frisch geernteten“ Obstbäume vom Acker im Verkauf vorrätig sind.

Am Samstag, 9-16 Uhr und Sonntag, 11-17 Uhr verkaufsoffen

  • Obstbäume frisch vom eigenen Acker in Rinn-Qualität
  • Infos und Beratung rund ums Obst
  • Apfelproben, die die Auswahl beim Obstbaumkauf erleichtern
  • Obstbaum-Pflanzvorführungen
  • Apfelsortenbestimmung durch einen Pomologen am Samstag von 14 bis 16 Uhr; hierzu bitte 3 bis 5 Äpfel der zu bestimmenden Sorte mitbringen

Die Bewirtung erfolgt durch die Ockstädter Feierwehr-viel Spass!

Sortenerhaltung im Rahmen der hessischen Biodiversitätsstrategie
Die Apfeltage stehen unter dem besonderen Motto der Sortenerhaltung. Den für die Streuobstwiesen wichtigen alten, historischen Apfelsorten, wird im Rahmen der hessischen Biodiversitätsstrategie Aufmerksamkeit gewidmet. Sowohl in der Stadt Gießen, als auch im Landkreis Gießen, wurde hierzu jeweils eine Arbeitsgruppe „Streuobst“ gegründet. Beide Arbeitsgruppen stellten sich und ihre Arbeit an den Apfeltagen vor.
Übrigens: Was die Baumschule Rinn im Bereich Sortenerhaltung macht – und gemacht hat, kann man hier lesen!

Frisch geerntete Obstbäume vom Acker
Der Apfeltag ist ursprünglich ein langer Samstag an dem Wochenende der Oktoberwoche gewesen, in der die „frisch geernteten“ Obstbäume vom Acker in die Einschlagsquartiere der Baumschule verbracht worden sind. Hierzu war die Baumschule Rinn länger geöffnet gewesen. Kunden, die von weiter her nach Gießen kamen und einen Obstbaum, insbesondere die Spezialitäten des Hauses, wie den Heuchelheimer Schneeapfel oder die anderen alten oder historischen hessischen Apfelbaum – Sorten, kaufen wollten, sollten an diesem Tag eine optimale Gelegenheit dazu haben.
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Der erste Apfeltag

Der erste Apfeltag fand 2001 statt. Es gab eine Obstsortenverkostung, einen Imbiss, Kaffee und Kuchen. In den folgenden Jahren kam ein kleines Rahmenprogramm, „Rund um den Apfel“, dazu.
2004 feierte die Baumschule Rinn ihr einhundertjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wurde der Apfeltag zusammen mit dem Trägerverein der Hessischen Apfelwein- und Obstwiesenroute im Landkreis Gießen (e.V.) zu einem besonderen „Event“ gemacht: Selbstvermarktende Mitgliedsbetriebe der Obstwiesenroute präsentierten ihre Produkte.
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Der Apfeltag setzte einen markanten Impuls zu den Themenbereichen Regionalität und regionale Lebensmittelproduktion im Gießener Land. Zusammen mit der „Obstwiesenroute“, der benachbarten Baumschule Engelhardt und weiteren Partnern wurden „Apfelwochen“ veranstaltet, der Einsatz von mobilen Keltereien organisiert und Seminare abgehalten.
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Letztlich ist der Apfeltag auf den Sonntag ausgedehnt (im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen) und die Veranstaltung in „Apfeltage“ umbenannt worden. Freunde des sogenannten Streuobstes kommen nicht nur, weil sie einen Apfel-, Birnen-, Quitten-, Pflaumen-, oder Kirschbaum kaufen wollen. Der Informationsaustausch mit Gleichgesinnten, das Treffen alter Bekannter und das Schließen neuer Freundschaften, stehen gleichwertig im Zentrum des Geschehens.
Mehr auf den Obstseiten:

Obstbäume
Speierling
Widobst,Beerenobst und Weinreben
Heuchelheimer Schneeapfel

 

 

Wir bilden aus

Wir bilden aus

 

 

In der Baumschule Rinn bieten wir durchschnittlich pro Jahr einen Ausbildungsplatz für junge Leute an, die eine Ausbildung als Gärtner, Fachrichtung Baumschule, absolvieren wollen. Wir bieten spannende und abwechslungsreiche Tätigkeiten und eine gute Betreuung.

Wie kann ich mir sicher sein, dass diese Ausbildung zu mir passt?

Gerne kannst du dich bei uns genauer informieren, wie die Ausbildung abläuft und was die Tätigkeiten im Betrieb sind. Weiter unten haben wir beschrieben, was wir machen und was du bei uns lernen kannst. Wenn immer noch Fragen sind, kannst du anrufen oder vorbei kommen. Aber warum probierst du es nicht mit einem Praktikum bei uns? Gerne kannst du (auch im Rahmen eines Schulpraktikums) mit uns zusammen den Arbeitsalltag kennen lernen und gucken, ob diese Ausbildung zu dir passen könnte.

Was macht man in einer BaumSCHULE?

Was wird denn bei uns unterrichtet? Diese Frage hören wir öfters – nicht nur von jungen Leuten. Der Begriff „schulen“ oder „aufschulen“ bedeutet, Pflanzen in den Boden einzupflanzen. In einer Baumschule werden also Jungflanzen auf dem Feld angebaut um sie, wenn sie älter und größer sind, als fertige Bäume und Büsche zu verkaufen.
Im Gegensatz zum Gartencenter (das nur Verkauft) oder dem Staudengärtner (der meist ausschließlich mit Töpfen arbeitet) oder dem gartengestalter (welcher Pflanzen in Gärten anlegt und pflegt) produziert und verkauft eine Baumschule die Pflanzen.

Was kannst du bei uns machen?

Die Baumschule Rinn ist inzwischen eine von wenigen Baumschulen, die sich nicht allein auf ein Fachgebiet spezialisiert hat. Wir produzieren einen großen Teil unserer Waren und verkaufen sie auch selbst. So hast du die Möglichkeiten, viele verschiedene Bereiche des Baumschulgärtners in unserem Betrieb mitzuerleben und herauszufinden, welche Tätigkeiten dir am meisten Spaß machen.
In unserem großen Sortiment kannst du dir ein breites Pflanzenwissen aneignen. Im Verkauf hast du viel mit Menschen zu tun. Gerade beim Dekorieren und Präsentieren der Pflanzen kannst du kreativ tätig werden und mithelfen, dass sich unsere Kunden ihren Traumgarten verwirklichen können.
Aber auch der Anbau und die Pflege unserer Ware sind vielfältig. Sowohl auf dem Feld als auch in der Vermehrung hast du es mit den unterschiedlichsten Pflanzen und Arbeitsweisen zu tun. Wann und wie wird ein Baum geschnitten? Wie schützt man vor Schädlingen? Wie vermehrt man Pflanzen? All das lernst du bei uns.
Inner- und außerhalb des Betriebes kannst du ebenfalls verschiedene Maschinen bedienen und steuern lernen. Vom Traktor über den Radlader, Laster, Gabelstabler und noch viele weitere Geräte lernst du unseren Maschinenpark kennen.

Aber nicht nur im Betrieb, auch außerhalb kannst du Arbeitserfahrung und Wissen sammeln. Beim Ausliefern der Ware, dem Einkauf auf dem Großmarkt kommen noch mal ganz neue Aufgaben auf dich zu, als im Betrieb. Auch bei Bepflanzung von Privatgärten und Firmengrundstücken lernst du, Gärten zu gestalten und den passenden Baum für die unterschiedlichen Lagen zu finden.

Wir möchten, dass du viel Wissen während deiner Ausbildung bei uns mitnimmst. So helfen wir beim Bewältigen des Schulstoffes, bereiten mit auf Prüfungen vor und zeigen dir vor allem im Arbeitsalltag, wie du die Theorie in die Praxis umsetzen kannst.

Auch kannst du von unserem Fachwissen profitieren. Die Baumschule Rinn hat einen großen Schwerpunkt in der Produktion von Obst, besonders von Apfelbäumen. Lerne von unserem Fachmann die hohe Kunst des Veredelns oder tauche ein in die Sortenvielfalt der Äpfel.

Was solltest du Können?

Wenn du bei uns anfangen möchtest, musst du nicht jede Pflanze und ihren Lieblingsstandort kennen – das lernst du ja bei uns. Du solltest Pflanzen aber gerne haben und dich für sie interessieren. Und bereits vorhandenes Wissen ist immer von Vorteil. Weiterhin solltest du es schön finden, draußen an der frischen Luft zu arbeiten. Der Spruch heißt nicht umsonst „nur die Harten kommen in den Garten“. So mancher Büromensch beneidet uns im Mai, wenn wir unter sonnigen Himmel die ganze Zeit draußen sind. Das bedeutet aber auch, im Hochsommer zu schwitzen und in der kalten Jahreszeit auf dem nassen und kalten Feld zu arbeiten. Aber keine Sorge, wir machen das auch schon seit Jahren und uns geht es gut.
Außerdem solltest du körperlich fit sein – oder es werden. Inzwischen wird die Arbeit von vielen Hilfsmitteln und Maschinen erleichtert. Es gibt aber immer noch viel Muskelkraft einzusetzen. Auch solltest du gut mit anderen Menschen zusammen arbeiten können. Viele unserer Aufgaben kann man nur im Team bewältigen. Und unsere Kunden sollen sich ja auch bei uns wohl fühlen.

Um ganz sicher zu sein, ob Du zu uns und wir zu Dir „passen“ ,  machst Du vor Beginn der Ausbildung ein Praktikum bei uns. Dieses sollte mindesten zwei, besser vier Wochen lang sein und im Frühjahr oder Herbst stattfinden.

Wenn du dich als Auszubildender bei uns bewerben willst, schicke uns per Post oder Mail eine Bewerbung mit Anschreiben und Lebenslauf.

Zeit der Rosenblüte – Containerrosen

Zeit der Rosenblüte – Containerrosen

Die Zeit der Rosenblüte ist von Mai bis September

 

Solitärr - Containerrosen

Im Topf gezogene Rosen

Jetzt gibt es Topf- bzw. Containerrosen – wie die Gärtner sagen.

Im Topf gezogene Containerrosen haben ein vollständig entwickeltes Wurzelwerk innerhalb dieses Pflanzgefäßes entwickelt.
Diese Rosen eignen sich ganzjährig sowohl für die Auspflanzung ins Freiland (d.h. auch im Sommer!), wie auch für die Bepflanzung von Pflanzgefäßen.
Werden meist knospig oder blühend gehandelt und sind ein schönes Geschenk für Menschen, die sie zu schätzen wissen.
Rosen aus der „Gartenstadt Gießen“ – in Hessen kommen Rosen nicht nur aus Steinfurth!

Erste Topfrosen 2016!Es gibt noch Gärtnereien, in diesem Fall Baumschulen, wie die Baumschule Rinn, die in der Stadt Gießen Rosen, wie auch andere Baumschulpflanzen wie Ziergehölze (Gartensträucher) oder Bäume, – auch Obstbäume, topfen, um sie somit nach einiger Zeit der betreuten Kultur für die Ganzjahrespflanzung geeignet zumachen. Bei dieser Form der „Pflanzenveredlung“ kommt es darauf an, dass man neben einer gesunden Basispflanze, wie z. B. einem Rosen-Wurzelstock, ein geeignetes Pflanzsubstrat (Erde) und einen genügend großen Pflanzcontainer (Topf) verwendet. Nur dann können sich die Containerpflanzen zu Prachtstücken entwickeln. Die auf den Bildern gezeigten Solitärrosen sind Beispiele dafür.
Gartenstadt Gießen – der Begriff
Vielleicht interessant: Die Stadt Gießen nannte sich einst auch „Gartenstadt“. Früher hat es hier viele Gärtnereien gegeben. 2014 gab es die hessische Landesgartenschau.
Jetzt gibt es einen Verein „Garten-Stadt-Gießen“ mit einer informativen Internetseite.


The Queen Elisabeth

 

Unsere Baumschule Rinn

Unsere Baumschule Rinn

 

Was ist und macht eine Baumschule?

Eine Baumschule ist eine Gärtnerei mit besonderen Kulturen. Hier werden Bäume aller Art, Nutz und Ziersträucher kultiviert. Auch die Aufzucht von Rosen gehört ins Fachgebiet der Baumschulgärtner. Diese werden mancherorts auch als “Baumschuler” oder “Baumschulisten” bezeichnet. Eine Gärtnerei oder Baumschule, die ihre Produkt überwiegend an Endverbraucher selbst vermarktet wird auch als sogenannte “Einzelhandelsgärtnerei” bezeichnet. Die produzierende Tätigkeit in einer Baumschule fällt in den Bereich der Landwirtschaft.
Die Baumschule Rinn ist eine Gärtnerei. Sie produziert den weitaus größten Teil ihrer Pflanzen selbst (ca. 70% – bei Apfelbaum- Hochstämmen liegt der Anteil nahezu bei 100%). Etwa 80% werden ab Hof an Endverbraucher selbst vermarktet. Der verbleibende Teil geht überwiegend an Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus, ein kleiner Teil an Kommunen.

In der Baumschule Rinn in Gießen erhalten Sie Pflanzen aus gärtnerisch-, handwerklicher Produktion. Diese sind nach den Qualitätsrichtlinien des Bundes deutscher Baumschulen und darüber hinaus nach überlieferten Hausnormen herangezogen worden. Sie sind regelmäßig verschult und haben daurch die beste Anwachswahrscheinlichkeit. Die Baumschule Rinn setzt den Schwerpunkt in der Produktion auf gesunde, kräftige Pflanzen. Solche prägen mit ihrem bereits ausgeprägten Habitus sie einen Garten von Anfang an.

Da unser Sortiment zu über 70 % Eigenproduktion ist, können Sie fast alles ansehen, vergleichen und gleich mitnehmen. Unsere Gärtner sind Verpackungskünstler. Viele Pflanzen werden so verpackt, dass sie in einen normalen PKW passen ohne diesen zu verschmutzten. Größere Teile werden angeliefert.

Grössere Teile und komplette Pflanzensortimente, die sich nicht mehr selbst mitnehmen lassen, werden gegen einen Kostenbeitrag in der Region Mittelhessen mit eigenen Fahrzeugen fachgerecht angeliefert (Grundstücksgrenze). Leistungen hierüber hinaus sind auf Absprache möglich (Transport auf das Grundstück, Vermittlung eines Kranes, usw.)

Wir betreiben keinen Versandhandel

D.h. eine Anlieferung per Paketdienst ist nicht möglich, da diese Form des Transports, nach unseren Erfahrungen, den frischen Pflanzen nicht dienlich ist.

Wir bilden aus!

Wir bilden zum Gärtner Fachrichtung Baumschule aus. Mehr darüber lesen

 

Sortenechtheit vs. Wirtschaftlichkeit

Die Sortenerhaltung als Teil der Unternehmenskultur ist unser Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität. In der Baumschule Rinn empfand man schon immer eine gewisse Verantwortung dafür, im Rahmen der Möglichkeiten, die dem Betrieb gegeben waren, seltene Sorten von Pflanzen nicht untergehen zu lassen. Was für die historischen Apfelsorten gilt, gilt gleichermaßen für seltene Varianten von Ziergehölzen.

Die Sortenerhaltung ist in der Pflanzenproduktion ist eine permanente Herausforderung. Letztendlich kann man hier nur noch etwas erreichen, wenn a) eine tatsächliche Nachfrage besteht und b) die Nachfragenden bereit sind, dafür einen werthaltigen Preis zu bezahlen. Dies ist ein Zusammenhang, der zu kommunizieren geboten ist. So pflegen wir heute ein wohlsortiertes Ziersträuchersortiment, bei dem wir die kritischen Kandidaten lieber (trotz aller damit verbundenen Schwierigkeiten) selbst produzieren, als sie –„wirtschaftlicher“ – zuzukaufen. Dafür bekommt der Kunde dann die echte Sorte.

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Rettung einer Haselnuss

Der Gailsche Park in Biebertal – Rodheim, nördlich von Gießen, ist ein englischer Landschaftspark, der ab Mitte des 19. Jahrhunderts von damals namhaften Gartenarchitekten im Auftrag eines wohlhabenden Industrieellen angelegt wurde. Er war für mehr als 150 Jahre der Öffentlichkeit nicht zugänglich und ist nahezu im Originalzustand erhalten. Nachdem er im Jahre 2002 geöffnet wurde, stellte sich heraus, dass er eine Anzahl ausgesprochen seltener Pflanzen beherbergt. Darunter war eine im Eingehen begriffene geschlitztblättrige Haselnuss, Corylus avellana Heterophylla. Diese sollte durch ein gesundes, neues Exemplar ersetzt werden, was sich als ausgesprochen schwierig erweisen sollte. In Baumschulen war die Pflanze kaum noch bekannt, die Wenigen, die sie noch gelistet hatten, waren gerade nicht lieferfähig. Der Förderverein, der sich jetzt um den Park kümmerte, bat die Baumschule Rinn, den Versuch einer Vermehrungsmaßnahme, auf Basis des dürftigen, noch vorhandenen lebendigen Pflanzenmaterials, durchzuführen. Es gelang. Drei schwache Pflänzchen blieben von der ersten Veredelungsreihe übrig. Nach zwei weiteren Jahren waren daraus kräftige, verpflanzbare Sträucher geworden, sodass die Ersatzpflanzung der Corylus avellana Heterophylla durchgeführt werden konnte.

Pflanzung der Haselnuss

Historische, hessische Apfelsorten bewahren

Obstbäume, alte hessisch Sorten

Der Heuchelheimer Schneeapfel hat seine – unsere – Geschichte: Hier kann man sie lesen. –     Da sind noch weitere:

– Der Kloppenheimer Streifling ist eine Apfelsorte, die einst auf Märkten in und um Wiesbaden als Tafelobst gehandelt wurde. In den 90er-Jahren war der „Umweltgruppe Kloppenheim (bei Wiesbaden)“ aufgefallen, dass es davon offensichtlich nur noch ein einziges erhaltenes Exemplar gab. Es stand in der Igstädter Gemarkung. Man schnitt nach Rücksprache mit uns Edelreiser. Wir vermehrten den Baum. Jetzt ist er wieder im Sortiment mehrerer hessischer Baumschulen.

– Der Dorheimer Streifling ist eine alte Wetterauer Lokalsorte. Er galt als fast untergegangen, bis nach einem Zeitungsaufruf 1995 drei Standorte des „Streiflings“ durch die Naturschutzgruppe Friedberg-Dorheim identifiziert werden konnten. (mehr lesen) Edelreiser wurden geschnitten und in die Baumschule Rinn gebracht … .

– Der Weilburger Apfel, die nächste zu erzählende Geschichte. Auch von diesem Apfel wurde lange ein Baum gesucht, der als Reiserspender die Wiederaufnahme ins Baumschulsortiment gestattete.

Die Geschichte wird fortgesetzt.

 

Weihnachtsbäume – individuell und vielfältig

Weihnachtsbäume – individuell und vielfältig

Weihnachtsbäume – individuell und vielfältig

Weihnachtsbäume – individuell und vielfältig in Sorten und Größen gibt es ab der zweiten Dezemberwoche – geschlagen und im Kübel.

Auf Vorbestellung sind die Bäume auch schon vorher erhältlich.

Große Einzelstücke an geschlagenen Bäumen, ab etwa 3 m Höhe, zum Beispiel für den geschäftlichen Dekorationsbedarf, bitten wir bis zum 15. November  vorzubestellen.

Weihnachtsbäume in unterschiedlichen Größen

Weihnachtsbaumverkauf ab Hof

Vorrätig sind frisch geschlagene Bäume in größter Auswahl an Sorten und Größen.

Getopfte Bäume – zum späteren Einpflanzen in den Garten!

Reisig von verschiedenen Nadelbaumarten zu Dekorationszwecken und als Abdeckreisig.

Alle Bäume sind frei und ausgepackt aufgestellt. Sie können von allen Seiten besichtigt werden. Die Weihnachtsbäume sind im unteren Bereich angespitzt, damit sie besser in einen Ständer passen. Zum Transport nach Hause packen wir sie dann selbstverständlich gerne wieder ein.

Unser Lieferservice bringt die Bäume, die Sie selbst nicht mitnehmen können, für ein kleines Entgelt zu Ihnen nach Hause.

Die Verkaufsfläche ist von Montag bis Freitag abends bis 18 Uhr beleuchtet.

Hinweis:

Betriebsruhe zum Jahresende: Ab Montag 23. Dezember bis 11. Januar 2025

 

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