Sonntags ganzjährig zur Besichtigung geöffnet.

Adresse

Heuchelheimer Straße 129
35398 Gießen

Flieder und Rhododendron blühen jetzt

Flieder und Rhododendron blühen jetzt

Flieder und Rhododendron, auch die Azaleen blühen von Ende April bis in den Mai. Das Gleiche gilt für den Flieder. Plant man seinen Garten mit diesen Pflanzen auszustatten, so sollte man sie sich am besten zur Blütezeit in Echt ansehen. So vermeidet man Irrtümer und späteren Ärger. Über Azaleen und Rhododendren gibt es hier mehr.

Der Flieder blüht wieder


Alte Gärtnerweisheit:

Wenn der weiße Flieder blüht … , ist es Zeit Gemüsebeete anzulegen und Balkonkästen zu bepflanzen!
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Obstbaum – Schnittkurs

Obstbaum – Schnittkurs

Der Schnittkurs für Obstbäume 2026 ist ausgebucht

Weitere Anmeldungen als die bereits bestätigten, können leider nicht mehr angenommen werden. Sorry! 

Samstag, 21. Februar 2026 ab 13 Uhr

Der Obstbaum – Schnittkurs findet im Freien statt. Treff ist auf dem Hof der Baumschule Rinn. Die Dauer beträgt ca. 2 Stunden.

Wetterfeste Kleidung & Schuhwerk sind dringend erforderlich. Bei diesem Schnittlehrgang werden sowohl junge, wie auch alte (Streuobstwiesen) Bäume behandelt.

Anmeldung zwingend erforderlich!

Anzugeben sind:

Vollständiger Name, vollständige Anschrift

E-Mailadresse, sofern vorhanden

Eine Telefonnummer unter der man tagsüber erreichbar ist – gegebenenfalls zu welchen Zeiten, damit wir Sie im Falle einer Änderung, oder falls wir absagen müssen, kurzfristig erreichen können. Danke!

Tel: 0641 62850

rinnbaumschule@t-online.de

Änderungen vorbehalten – Diese würden hier bekannt gegeben

Zeit der Rosenblüte – Containerrosen

Zeit der Rosenblüte – Containerrosen

Die Zeit der Rosenblüte ist von Mai bis September

 

Solitärr - Containerrosen

Im Topf gezogene Rosen

Jetzt gibt es Topf- bzw. Containerrosen – wie die Gärtner sagen.

Im Topf gezogene Containerrosen haben ein vollständig entwickeltes Wurzelwerk innerhalb dieses Pflanzgefäßes entwickelt.
Diese Rosen eignen sich ganzjährig sowohl für die Auspflanzung ins Freiland (d.h. auch im Sommer!), wie auch für die Bepflanzung von Pflanzgefäßen.
Werden meist knospig oder blühend gehandelt und sind ein schönes Geschenk für Menschen, die sie zu schätzen wissen.
Rosen aus der „Gartenstadt Gießen“ – in Hessen kommen Rosen nicht nur aus Steinfurth!

Erste Topfrosen 2016!Es gibt noch Gärtnereien, in diesem Fall Baumschulen, wie die Baumschule Rinn, die in der Stadt Gießen Rosen, wie auch andere Baumschulpflanzen wie Ziergehölze (Gartensträucher) oder Bäume, – auch Obstbäume, topfen, um sie somit nach einiger Zeit der betreuten Kultur für die Ganzjahrespflanzung geeignet zumachen. Bei dieser Form der „Pflanzenveredlung“ kommt es darauf an, dass man neben einer gesunden Basispflanze, wie z. B. einem Rosen-Wurzelstock, ein geeignetes Pflanzsubstrat (Erde) und einen genügend großen Pflanzcontainer (Topf) verwendet. Nur dann können sich die Containerpflanzen zu Prachtstücken entwickeln. Die auf den Bildern gezeigten Solitärrosen sind Beispiele dafür.
Gartenstadt Gießen – der Begriff
Vielleicht interessant: Die Stadt Gießen nannte sich einst auch „Gartenstadt“. Früher hat es hier viele Gärtnereien gegeben. 2014 gab es die hessische Landesgartenschau.
Jetzt gibt es einen Verein „Garten-Stadt-Gießen“ mit einer informativen Internetseite.


The Queen Elisabeth

 

Unsere Baumschule Rinn

Unsere Baumschule Rinn

 

Was ist und macht eine Baumschule?

Eine Baumschule ist eine Gärtnerei mit besonderen Kulturen. Hier werden Bäume aller Art, Nutz und Ziersträucher kultiviert. Auch die Aufzucht von Rosen gehört ins Fachgebiet der Baumschulgärtner. Diese werden mancherorts auch als “Baumschuler” oder “Baumschulisten” bezeichnet. Eine Gärtnerei oder Baumschule, die ihre Produkt überwiegend an Endverbraucher selbst vermarktet wird auch als sogenannte “Einzelhandelsgärtnerei” bezeichnet. Die produzierende Tätigkeit in einer Baumschule fällt in den Bereich der Landwirtschaft.
Die Baumschule Rinn ist eine Gärtnerei. Sie produziert den weitaus größten Teil ihrer Pflanzen selbst (ca. 70% – bei Apfelbaum- Hochstämmen liegt der Anteil nahezu bei 100%). Etwa 80% werden ab Hof an Endverbraucher selbst vermarktet. Der verbleibende Teil geht überwiegend an Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus, ein kleiner Teil an Kommunen.

In der Baumschule Rinn in Gießen erhalten Sie Pflanzen aus gärtnerisch-, handwerklicher Produktion. Diese sind nach den Qualitätsrichtlinien des Bundes deutscher Baumschulen und darüber hinaus nach überlieferten Hausnormen herangezogen worden. Sie sind regelmäßig verschult und haben daurch die beste Anwachswahrscheinlichkeit. Die Baumschule Rinn setzt den Schwerpunkt in der Produktion auf gesunde, kräftige Pflanzen. Solche prägen mit ihrem bereits ausgeprägten Habitus sie einen Garten von Anfang an.

Da unser Sortiment zu über 70 % Eigenproduktion ist, können Sie fast alles ansehen, vergleichen und gleich mitnehmen. Unsere Gärtner sind Verpackungskünstler. Viele Pflanzen werden so verpackt, dass sie in einen normalen PKW passen ohne diesen zu verschmutzten. Größere Teile werden angeliefert.

Grössere Teile und komplette Pflanzensortimente, die sich nicht mehr selbst mitnehmen lassen, werden gegen einen Kostenbeitrag in der Region Mittelhessen mit eigenen Fahrzeugen fachgerecht angeliefert (Grundstücksgrenze). Leistungen hierüber hinaus sind auf Absprache möglich (Transport auf das Grundstück, Vermittlung eines Kranes, usw.)

Wir betreiben keinen Versandhandel

D.h. eine Anlieferung per Paketdienst ist nicht möglich, da diese Form des Transports, nach unseren Erfahrungen, den frischen Pflanzen nicht dienlich ist.

Wir bilden aus!

Wir bilden zum Gärtner Fachrichtung Baumschule aus. Mehr darüber lesen

 

Sortenechtheit vs. Wirtschaftlichkeit

Die Sortenerhaltung als Teil der Unternehmenskultur ist unser Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität. In der Baumschule Rinn empfand man schon immer eine gewisse Verantwortung dafür, im Rahmen der Möglichkeiten, die dem Betrieb gegeben waren, seltene Sorten von Pflanzen nicht untergehen zu lassen. Was für die historischen Apfelsorten gilt, gilt gleichermaßen für seltene Varianten von Ziergehölzen.

Die Sortenerhaltung ist in der Pflanzenproduktion ist eine permanente Herausforderung. Letztendlich kann man hier nur noch etwas erreichen, wenn a) eine tatsächliche Nachfrage besteht und b) die Nachfragenden bereit sind, dafür einen werthaltigen Preis zu bezahlen. Dies ist ein Zusammenhang, der zu kommunizieren geboten ist. So pflegen wir heute ein wohlsortiertes Ziersträuchersortiment, bei dem wir die kritischen Kandidaten lieber (trotz aller damit verbundenen Schwierigkeiten) selbst produzieren, als sie –„wirtschaftlicher“ – zuzukaufen. Dafür bekommt der Kunde dann die echte Sorte.

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Rettung einer Haselnuss

Der Gailsche Park in Biebertal – Rodheim, nördlich von Gießen, ist ein englischer Landschaftspark, der ab Mitte des 19. Jahrhunderts von damals namhaften Gartenarchitekten im Auftrag eines wohlhabenden Industrieellen angelegt wurde. Er war für mehr als 150 Jahre der Öffentlichkeit nicht zugänglich und ist nahezu im Originalzustand erhalten. Nachdem er im Jahre 2002 geöffnet wurde, stellte sich heraus, dass er eine Anzahl ausgesprochen seltener Pflanzen beherbergt. Darunter war eine im Eingehen begriffene geschlitztblättrige Haselnuss, Corylus avellana Heterophylla. Diese sollte durch ein gesundes, neues Exemplar ersetzt werden, was sich als ausgesprochen schwierig erweisen sollte. In Baumschulen war die Pflanze kaum noch bekannt, die Wenigen, die sie noch gelistet hatten, waren gerade nicht lieferfähig. Der Förderverein, der sich jetzt um den Park kümmerte, bat die Baumschule Rinn, den Versuch einer Vermehrungsmaßnahme, auf Basis des dürftigen, noch vorhandenen lebendigen Pflanzenmaterials, durchzuführen. Es gelang. Drei schwache Pflänzchen blieben von der ersten Veredelungsreihe übrig. Nach zwei weiteren Jahren waren daraus kräftige, verpflanzbare Sträucher geworden, sodass die Ersatzpflanzung der Corylus avellana Heterophylla durchgeführt werden konnte.

Pflanzung der Haselnuss

Historische, hessische Apfelsorten bewahren

Obstbäume, alte hessisch Sorten

Der Heuchelheimer Schneeapfel hat seine – unsere – Geschichte: Hier kann man sie lesen. –     Da sind noch weitere:

– Der Kloppenheimer Streifling ist eine Apfelsorte, die einst auf Märkten in und um Wiesbaden als Tafelobst gehandelt wurde. In den 90er-Jahren war der „Umweltgruppe Kloppenheim (bei Wiesbaden)“ aufgefallen, dass es davon offensichtlich nur noch ein einziges erhaltenes Exemplar gab. Es stand in der Igstädter Gemarkung. Man schnitt nach Rücksprache mit uns Edelreiser. Wir vermehrten den Baum. Jetzt ist er wieder im Sortiment mehrerer hessischer Baumschulen.

– Der Dorheimer Streifling ist eine alte Wetterauer Lokalsorte. Er galt als fast untergegangen, bis nach einem Zeitungsaufruf 1995 drei Standorte des „Streiflings“ durch die Naturschutzgruppe Friedberg-Dorheim identifiziert werden konnten. (mehr lesen) Edelreiser wurden geschnitten und in die Baumschule Rinn gebracht … .

– Der Weilburger Apfel, die nächste zu erzählende Geschichte. Auch von diesem Apfel wurde lange ein Baum gesucht, der als Reiserspender die Wiederaufnahme ins Baumschulsortiment gestattete.

Die Geschichte wird fortgesetzt.

…