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Heidepflanzen – Renaissance der Heidegärten

Heidepflanzen – Renaissance der Heidegärten

Heidegärten, ideal als Mini-Garten

Die Heidegärten sind wieder im Kommen. Wir erleben hier eine kleine Renaissance. Klassische Elemente der Heidegärten sind Gräser, passende Stauden und Zwergnadelgehölze, sowie, ganz naturnah, der heimische Säulenwacholder. Diese bilden die Grundlage als ideale Bepflanzung für kleine Flächen oder sogenannte Mini-Gärten, mit der Möglichkeit sehr individueller Farbnuancierung.Alle Zutaten für den klassischen Heidegarten sind ab sofort wieder im vollen Sortiment vorrätig, Herbstheide, Winterheide, Raritäten-Heiden, sowie die typischen Ergänzungspflanzen aus den Sortimenten der Kleinkoniferen und der Stauden.
Das gibt es jetzt alles zusammen mit Gestaltungshinweisen und Tipps zur Pflanzung in der größten Auswahl. Denn Herbstzeit ist Pflanzzeit, besonders für Heidegärten

Herbst- und Winterheide in großen Töpfen

Heidepflanzen, kräftige Exemplare, gut durchwurzelt in großen Töpfen

Vielseitigkeit der Heidepflanzen

Mehr als 20 Sorten Heide, Erica und Calluna in kräftigen Qualitäten – siehe Bilder – sind derzeit (39.KW 2016) meist blühend, in für den Privatgarten üblichen Stückzahlen, ab Hof verfügbar.
Calluna – die Herbstheiden blühen ab September bis in den Winter hinein.
Erica carnea – die Schneeheiden in weiß, rosarot oder rot, verschönern die Winterzeit mit ihrer Blüte von Dezember bis März.

Mehr als 20 Sorten Heide im Vorrat zu Herbstbeginn

Mehr als 20 Sorten Heide im Vorrat zu Herbstbeginn

Heideraritäten

Heideraritäten – wie Daboecia, die Glockenheide in weiß oder rot mit besonders großen Blüten, oder Erica vagans, die Cornwallheide mit Blütezeit über die Sommermonate ergänzen das Sortiment.

Daboecia, irische Glockenheide in rot

Daboecia, irische Glockenheide in rot

Daboecia, die irische Glockenheide gibt es mit weißer, rosa und roter Blüte (solange der Vorrat reicht).

Wir bilden aus

Wir bilden aus

 

 

In der Baumschule Rinn bieten wir durchschnittlich pro Jahr einen Ausbildungsplatz für junge Leute an, die eine Ausbildung als Gärtner, Fachrichtung Baumschule, absolvieren wollen. Wir bieten spannende und abwechslungsreiche Tätigkeiten und eine gute Betreuung.

Wie kann ich mir sicher sein, dass diese Ausbildung zu mir passt?

Gerne kannst du dich bei uns genauer informieren, wie die Ausbildung abläuft und was die Tätigkeiten im Betrieb sind. Weiter unten haben wir beschrieben, was wir machen und was du bei uns lernen kannst. Wenn immer noch Fragen sind, kannst du anrufen oder vorbei kommen. Aber warum probierst du es nicht mit einem Praktikum bei uns? Gerne kannst du (auch im Rahmen eines Schulpraktikums) mit uns zusammen den Arbeitsalltag kennen lernen und gucken, ob diese Ausbildung zu dir passen könnte.

Was macht man in einer BaumSCHULE?

Was wird denn bei uns unterrichtet? Diese Frage hören wir öfters – nicht nur von jungen Leuten. Der Begriff „schulen“ oder „aufschulen“ bedeutet, Pflanzen in den Boden einzupflanzen. In einer Baumschule werden also Jungflanzen auf dem Feld angebaut um sie, wenn sie älter und größer sind, als fertige Bäume und Büsche zu verkaufen.
Im Gegensatz zum Gartencenter (das nur Verkauft) oder dem Staudengärtner (der meist ausschließlich mit Töpfen arbeitet) oder dem gartengestalter (welcher Pflanzen in Gärten anlegt und pflegt) produziert und verkauft eine Baumschule die Pflanzen.

Was kannst du bei uns machen?

Die Baumschule Rinn ist inzwischen eine von wenigen Baumschulen, die sich nicht allein auf ein Fachgebiet spezialisiert hat. Wir produzieren einen großen Teil unserer Waren und verkaufen sie auch selbst. So hast du die Möglichkeiten, viele verschiedene Bereiche des Baumschulgärtners in unserem Betrieb mitzuerleben und herauszufinden, welche Tätigkeiten dir am meisten Spaß machen.
In unserem großen Sortiment kannst du dir ein breites Pflanzenwissen aneignen. Im Verkauf hast du viel mit Menschen zu tun. Gerade beim Dekorieren und Präsentieren der Pflanzen kannst du kreativ tätig werden und mithelfen, dass sich unsere Kunden ihren Traumgarten verwirklichen können.
Aber auch der Anbau und die Pflege unserer Ware sind vielfältig. Sowohl auf dem Feld als auch in der Vermehrung hast du es mit den unterschiedlichsten Pflanzen und Arbeitsweisen zu tun. Wann und wie wird ein Baum geschnitten? Wie schützt man vor Schädlingen? Wie vermehrt man Pflanzen? All das lernst du bei uns.
Inner- und außerhalb des Betriebes kannst du ebenfalls verschiedene Maschinen bedienen und steuern lernen. Vom Traktor über den Radlader, Laster, Gabelstabler und noch viele weitere Geräte lernst du unseren Maschinenpark kennen.

Aber nicht nur im Betrieb, auch außerhalb kannst du Arbeitserfahrung und Wissen sammeln. Beim Ausliefern der Ware, dem Einkauf auf dem Großmarkt kommen noch mal ganz neue Aufgaben auf dich zu, als im Betrieb. Auch bei Bepflanzung von Privatgärten und Firmengrundstücken lernst du, Gärten zu gestalten und den passenden Baum für die unterschiedlichen Lagen zu finden.

Wir möchten, dass du viel Wissen während deiner Ausbildung bei uns mitnimmst. So helfen wir beim Bewältigen des Schulstoffes, bereiten mit auf Prüfungen vor und zeigen dir vor allem im Arbeitsalltag, wie du die Theorie in die Praxis umsetzen kannst.

Auch kannst du von unserem Fachwissen profitieren. Die Baumschule Rinn hat einen großen Schwerpunkt in der Produktion von Obst, besonders von Apfelbäumen. Lerne von unserem Fachmann die hohe Kunst des Veredelns oder tauche ein in die Sortenvielfalt der Äpfel.

Was solltest du Können?

Wenn du bei uns anfangen möchtest, musst du nicht jede Pflanze und ihren Lieblingsstandort kennen – das lernst du ja bei uns. Du solltest Pflanzen aber gerne haben und dich für sie interessieren. Und bereits vorhandenes Wissen ist immer von Vorteil. Weiterhin solltest du es schön finden, draußen an der frischen Luft zu arbeiten. Der Spruch heißt nicht umsonst „nur die Harten kommen in den Garten“. So mancher Büromensch beneidet uns im Mai, wenn wir unter sonnigen Himmel die ganze Zeit draußen sind. Das bedeutet aber auch, im Hochsommer zu schwitzen und in der kalten Jahreszeit auf dem nassen und kalten Feld zu arbeiten. Aber keine Sorge, wir machen das auch schon seit Jahren und uns geht es gut.
Außerdem solltest du körperlich fit sein – oder es werden. Inzwischen wird die Arbeit von vielen Hilfsmitteln und Maschinen erleichtert. Es gibt aber immer noch viel Muskelkraft einzusetzen. Auch solltest du gut mit anderen Menschen zusammen arbeiten können. Viele unserer Aufgaben kann man nur im Team bewältigen. Und unsere Kunden sollen sich ja auch bei uns wohl fühlen.

Um ganz sicher zu sein, ob Du zu uns und wir zu Dir „passen“ ,  machst Du vor Beginn der Ausbildung ein Praktikum bei uns. Dieses sollte mindesten zwei, besser vier Wochen lang sein und im Frühjahr oder Herbst stattfinden.

Wenn du dich als Auszubildender bei uns bewerben willst, schicke uns per Post oder Mail eine Bewerbung mit Anschreiben und Lebenslauf.

Sommerblüher

Sommerblüher

 

Sommerblüher in der Baumschule Rinn

Sommerblüher in der Baumschule Rinn

Hortensie Endless Summer

An der Blütenfront wird es im Sommer nicht langweilig, dafür sorgen die sogenannten Sommerblüher. Neben den Rosen und Sommerblumen gibt es eine ganze Menge von Sommerblühenden Gehölzen, d.h. Sträucher, Büsche, Bäume, die im Verlauf des Sommers unterschiedlich lang blühen. Ergänzt man dies durch mehrjährige, winterharte Stauden, kann man sich einen Garten schaffen, der vom Frühjahr bis zum Herbst blüht.

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Den eigenen Gestaltungswünschen sind hier kaum Grenzen gesetzt, wenn man auf das in der Baumschule stets vorrätige, pflanzbereite Sortiment an fertig ausgereiften Pflanzen zurückgreift. Gärten in den unterschiedlichsten Stilrichtungen sind ebenso möglich, wie Gärten in gezielter Farbgebung, d.h. zum Beispiel, Gärten in weißer, gelber, blauer oder roter Farbgebung.

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Neben Hortensien in ihren diversen Variationen, Weigelien, Forsythien, Kolkwitzien, Hibiscus, Buddeleja (Sommerflieder), Cornus (Hartriegel), und vielen anderen, groß werdenden Sträuchern, sei auch auf die Möglichkeit des Einsatzes von Bodendeckern hingewiesen.

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Bodendecker in unterschiedlichen Blütenfarben

Besondere Effekte lassen sich mit unterschiedlich blühenden Bodendeckern,Cotoneaster (Kriechmispel), etc,, erzielen. Diese haben noch dazu den Vorteil, dass sie dem Unkrautwuchs in gewissem Rahmen Einhalt gebieten. Zu den bodendeckenden Pflanzen zählen auch die sogenannten Bodendeckerrosen. Diese eignen sich besonders, um dem Garten eine bestimmte farbliche Grundstimmung zu geben.

Bodendecker-Gelb

Purpurweigelie-A!

Wasserbedarf

Zu beachten ist hier der Wasserbedarf der Pflanzen. Insbesonders bei Neupflanzungen während des Sommers oder bei dauerhafter Kübelbepflanzung. Automatische Bewässerung, etwa mit Tropfbewässerung, kann sehr hilfreich sein, jedoch sollte man sich nicht blind darauf verlassen. Wenn man wirklich Freude mit seinen Pflanzen haben will, muss man im Sommer deren Wasserbedarf stets im Auge behalten.

Kann man im Winter pflanzen?

Kann man im Winter pflanzen?

Kann man im Winter pflanzen? Diese Frage stellt sich bei der gegenwärtigen Witterung  (Dezember 2016). Hier gilt die alte Gärtnerweisheit:

Frostfreie Tage im Winter sind allerbeste Pflanzzeit!

Winterpflanzung LGS 2014 Gießen

Gartenbauprofis pflanzen im Winter

Gartenbauprofis pflanzen gerne im Herbst und im Winter. Hier sind einige Bilder zu sehen, die Pflanzarbeiten während des Aufbaus der LGS 2014 in Gießen zeigen. Die Arbeiten wurden im Zeitraum Dezember 2013 bis März 2014 durchgeführt.

Die Alte Gärtnerweisheit  gilt für alle einheimischen Gehölze. Sie gilt bedingt auch für viele akklimatisierte „Einwanderer“. Aber nur dann, wenn diese aus einheimischer Anzucht stammen, und bereits an unser Klima gewohnt sind.

Es gibt Regeln, die dabei beachtet werden sollten:

Bei bestimmten Pflanzen, die eigentlich mehr in südlicheren Ländern zu Hause sind, sollte man wissen und bedenken, dass diese in einem sehr harten und langen Winter grundsätzlich Probleme bekommen können. Für eine Kirschlorbeerhecke, in ungeschützter Lage, im Hohen Vogelsberg oder Westerwald, wird es sehr kritisch wenn die Temperaturen für mehrere Wochen nachts minus 20 Grad Celsius erreichen. Fehlender Schnee und starker Wind verschärfen die Lage zusätzlich. Einheimische Laub- und Nadelgehölze, oder Obstbäume hingegen, haben damit keine Probleme. Sie sollten jedoch fachmännisch angepflanzt worden sein. Das Pflanzen von sehr kleinen Topfpflanzen wie Stauden, sollte man im Winter unterlassen, wenn noch mit mehreren Wochen Frost gerechnet werden muss. Bei wochenlangem ununterbrochenen Frost, besteht hier die Gefahr, dass diese aus dem Boden herausgedrückt werden. Dies gilt auch für Heidepflanzen. Hier kann man sich helfen, indem man diese gut mit Reisig abgedeckt über den Winter bringt. Eine leichte Abdeckung mit Reisig im Bereich der Wurzeln ist für alle frisch gepflanzten Gehölze empfehlenswert. Sie reduziert den Stress den diese Pflanzen nach der Pflanzung haben. Das Angiessen darf auch im Winter nicht vergessen werden. Sich an der Oberfläche bildendes Eis schützt die Pflanzen vor austrocknender Zugluft. Dies ist dann besonders wichtig, wenn kein Schnee liegt und der Boden bereist recht trocken ist. In solchen Fällen sollte auch im Winter regelmäßig nachgewässert werden ( ein bis zweimal im Monat – wenn kein Schnee liegt und es nicht geregnet hat).

Winterpflanzung hat gleiche Vorteile wie Herbstpflanzung

Frostfreie Wintertage haben für das Pflanzenwachstum die gleichen Vorteile wie die Herbstzeit. Die Pflanzen haben im nächsten Sommer gegenüber den im Frühjahr gepflanzten einiges voraus.  Mehr dazu findet man unter Herbstpflanzung.

LGS Baustelle

LGS Baustelle

Resümee:

Nutzen Sie die Vorteile der Winterpflanzung und Ihr Garten blüht -früher- auf!

Wir haben die Pflanzen auch jetzt vorrätig – ab Hof !

Wenn der Boden nicht fest zugefroren ist, erlaubt das reichliche Sortiment der Baumschule Rinn auch im Winter eine anspruchsvolle Gartengestaltung. Das volle Pflanzensortiment, mit nur wenigen Ausnahmen ist im Winter in der Baumschule vorhanden. Die Pflanzen befinden sich aus Gründen des Wurzelschutzes in den Winterquartieren (d.h. keine Selbstbedienung). Sie sind jedoch kurzfristig greifbar. Wenden Sie sich an unsere Gärtner.

Mehr Wissenswertes über die Pflanzzeit können Sie hier lesen

Vorteile der Herbstpflanzung

Vorteile der Herbstpflanzung

Über die Vorteile der Herbstpflanzung – oder warum ist der Herbst die „bessere“ Pflanzzeit? Bis in die 70er Jahre wurde fast ausschließlich in den Monaten Oktober bis April gepflanzt. Nur die Frostperioden blieben ausgenommen. Dann kamen die sogenannten Containerpflanzen auf, Pflanzen, die im Topf hergezogen werden. Damit ist die Ganzjahrespflanzung möglich geworden.Dennoch bietet die Pflanzung im Herbst bei den meisten Pflanzen entscheidende Vorteile: Alle Gehölze unterliegen einem natürlichen Rhythmus – Wachstumszeit und Ruhezeit. Im Frühjahr und im Sommer wachsen, blühen und fruchten sie, im Herbst/Winter/zeitigen Frühjahr sind sie scheinbar in Ruhe … aber nur scheinbar, denn das ist wiederum die Zeit, in der die Bildung von neuen Wurzeln am stärksten stattfindet. Deshalb sind die im Herbst/Winter gepflanzte Gehölze der Frühjahrs-/Sommerpflanzung immer voraus. In der, während dieser Zeit, von Natur aus immer feuchten Erde können sie problemlos anwachsen und haben beim Start im Frühjahr auf jeden Fall die Nase vorn. Wässern braucht man diese Pflanzen nur noch sporadisch oder bei extrem langen Trockenzeiten. Das Risiko von Frostschäden ist bei den im oberhessischen Klima gezogenen und abgehärteten Pflanzen äußerst gering. Wer vorsichtig ist, kann zum Beispiel die Pflanzung von Rosen, Stauden, oder immergrünen Laubgehölzen, wie Kirschlorbeer oder Glanzmispel, auf das Frühjahr verschieben.Gepflanzt werden kann erfahrungsgemäß bis weit in den Dezember hinein. Die kältesten/frostigsten Monate sind bei uns meistens Januar und Februar, aber auch hier sollte man die frostfreien Tage oder Wochen auf jeden Fall für geplante Pflanzungen nutzen. Darum gilt: Pflanzen Sie im Herbst, Ihre neuen Gehölze danken es Ihnen!

Übrigens: Diese Aussagen gelten auch für die Pflanzung an frostfreien Tagen im Winter

Flieder und Rhododendron blühen jetzt

Flieder und Rhododendron blühen jetzt

Flieder und Rhododendron, auch die Azaleen blühen von Ende April bis in den Mai. Das Gleiche gilt für den Flieder. Plant man seinen Garten mit diesen Pflanzen auszustatten, so sollte man sie sich am besten zur Blütezeit in Echt ansehen. So vermeidet man Irrtümer und späteren Ärger. Über Azaleen und Rhododendren gibt es hier mehr.

Der Flieder blüht wieder


Alte Gärtnerweisheit:

Wenn der weiße Flieder blüht … , ist es Zeit Gemüsebeete anzulegen und Balkonkästen zu bepflanzen!
mehr lesen

Obstbaum – Schnittkurs

Obstbaum – Schnittkurs

Der Schnittkurs für Obstbäume 2026 ist ausgebucht

Weitere Anmeldungen als die bereits bestätigten, können leider nicht mehr angenommen werden. Sorry! 

Samstag, 21. Februar 2026 ab 13 Uhr

Der Obstbaum – Schnittkurs findet im Freien statt. Treff ist auf dem Hof der Baumschule Rinn. Die Dauer beträgt ca. 2 Stunden.

Wetterfeste Kleidung & Schuhwerk sind dringend erforderlich. Bei diesem Schnittlehrgang werden sowohl junge, wie auch alte (Streuobstwiesen) Bäume behandelt.

Anmeldung zwingend erforderlich!

Anzugeben sind:

Vollständiger Name, vollständige Anschrift

E-Mailadresse, sofern vorhanden

Eine Telefonnummer unter der man tagsüber erreichbar ist – gegebenenfalls zu welchen Zeiten, damit wir Sie im Falle einer Änderung, oder falls wir absagen müssen, kurzfristig erreichen können. Danke!

Tel: 0641 62850

rinnbaumschule@t-online.de

Änderungen vorbehalten – Diese würden hier bekannt gegeben

Zeit der Rosenblüte – Containerrosen

Zeit der Rosenblüte – Containerrosen

Die Zeit der Rosenblüte ist von Mai bis September

 

Solitärr - Containerrosen

Im Topf gezogene Rosen

Jetzt gibt es Topf- bzw. Containerrosen – wie die Gärtner sagen.

Im Topf gezogene Containerrosen haben ein vollständig entwickeltes Wurzelwerk innerhalb dieses Pflanzgefäßes entwickelt.
Diese Rosen eignen sich ganzjährig sowohl für die Auspflanzung ins Freiland (d.h. auch im Sommer!), wie auch für die Bepflanzung von Pflanzgefäßen.
Werden meist knospig oder blühend gehandelt und sind ein schönes Geschenk für Menschen, die sie zu schätzen wissen.
Rosen aus der „Gartenstadt Gießen“ – in Hessen kommen Rosen nicht nur aus Steinfurth!

Erste Topfrosen 2016!Es gibt noch Gärtnereien, in diesem Fall Baumschulen, wie die Baumschule Rinn, die in der Stadt Gießen Rosen, wie auch andere Baumschulpflanzen wie Ziergehölze (Gartensträucher) oder Bäume, – auch Obstbäume, topfen, um sie somit nach einiger Zeit der betreuten Kultur für die Ganzjahrespflanzung geeignet zumachen. Bei dieser Form der „Pflanzenveredlung“ kommt es darauf an, dass man neben einer gesunden Basispflanze, wie z. B. einem Rosen-Wurzelstock, ein geeignetes Pflanzsubstrat (Erde) und einen genügend großen Pflanzcontainer (Topf) verwendet. Nur dann können sich die Containerpflanzen zu Prachtstücken entwickeln. Die auf den Bildern gezeigten Solitärrosen sind Beispiele dafür.
Gartenstadt Gießen – der Begriff
Vielleicht interessant: Die Stadt Gießen nannte sich einst auch „Gartenstadt“. Früher hat es hier viele Gärtnereien gegeben. 2014 gab es die hessische Landesgartenschau.
Jetzt gibt es einen Verein „Garten-Stadt-Gießen“ mit einer informativen Internetseite.


The Queen Elisabeth

 

Unsere Baumschule Rinn

Unsere Baumschule Rinn

 

Was ist und macht eine Baumschule?

Eine Baumschule ist eine Gärtnerei mit besonderen Kulturen. Hier werden Bäume aller Art, Nutz und Ziersträucher kultiviert. Auch die Aufzucht von Rosen gehört ins Fachgebiet der Baumschulgärtner. Diese werden mancherorts auch als “Baumschuler” oder “Baumschulisten” bezeichnet. Eine Gärtnerei oder Baumschule, die ihre Produkt überwiegend an Endverbraucher selbst vermarktet wird auch als sogenannte “Einzelhandelsgärtnerei” bezeichnet. Die produzierende Tätigkeit in einer Baumschule fällt in den Bereich der Landwirtschaft.
Die Baumschule Rinn ist eine Gärtnerei. Sie produziert den weitaus größten Teil ihrer Pflanzen selbst (ca. 70% – bei Apfelbaum- Hochstämmen liegt der Anteil nahezu bei 100%). Etwa 80% werden ab Hof an Endverbraucher selbst vermarktet. Der verbleibende Teil geht überwiegend an Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus, ein kleiner Teil an Kommunen.

In der Baumschule Rinn in Gießen erhalten Sie Pflanzen aus gärtnerisch-, handwerklicher Produktion. Diese sind nach den Qualitätsrichtlinien des Bundes deutscher Baumschulen und darüber hinaus nach überlieferten Hausnormen herangezogen worden. Sie sind regelmäßig verschult und haben daurch die beste Anwachswahrscheinlichkeit. Die Baumschule Rinn setzt den Schwerpunkt in der Produktion auf gesunde, kräftige Pflanzen. Solche prägen mit ihrem bereits ausgeprägten Habitus sie einen Garten von Anfang an.

Da unser Sortiment zu über 70 % Eigenproduktion ist, können Sie fast alles ansehen, vergleichen und gleich mitnehmen. Unsere Gärtner sind Verpackungskünstler. Viele Pflanzen werden so verpackt, dass sie in einen normalen PKW passen ohne diesen zu verschmutzten. Größere Teile werden angeliefert.

Grössere Teile und komplette Pflanzensortimente, die sich nicht mehr selbst mitnehmen lassen, werden gegen einen Kostenbeitrag in der Region Mittelhessen mit eigenen Fahrzeugen fachgerecht angeliefert (Grundstücksgrenze). Leistungen hierüber hinaus sind auf Absprache möglich (Transport auf das Grundstück, Vermittlung eines Kranes, usw.)

Wir betreiben keinen Versandhandel

D.h. eine Anlieferung per Paketdienst ist nicht möglich, da diese Form des Transports, nach unseren Erfahrungen, den frischen Pflanzen nicht dienlich ist.

Wir bilden aus!

Wir bilden zum Gärtner Fachrichtung Baumschule aus. Mehr darüber lesen

 

Sortenechtheit vs. Wirtschaftlichkeit

Die Sortenerhaltung als Teil der Unternehmenskultur ist unser Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität. In der Baumschule Rinn empfand man schon immer eine gewisse Verantwortung dafür, im Rahmen der Möglichkeiten, die dem Betrieb gegeben waren, seltene Sorten von Pflanzen nicht untergehen zu lassen. Was für die historischen Apfelsorten gilt, gilt gleichermaßen für seltene Varianten von Ziergehölzen.

Die Sortenerhaltung ist in der Pflanzenproduktion ist eine permanente Herausforderung. Letztendlich kann man hier nur noch etwas erreichen, wenn a) eine tatsächliche Nachfrage besteht und b) die Nachfragenden bereit sind, dafür einen werthaltigen Preis zu bezahlen. Dies ist ein Zusammenhang, der zu kommunizieren geboten ist. So pflegen wir heute ein wohlsortiertes Ziersträuchersortiment, bei dem wir die kritischen Kandidaten lieber (trotz aller damit verbundenen Schwierigkeiten) selbst produzieren, als sie –„wirtschaftlicher“ – zuzukaufen. Dafür bekommt der Kunde dann die echte Sorte.

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Rettung einer Haselnuss

Der Gailsche Park in Biebertal – Rodheim, nördlich von Gießen, ist ein englischer Landschaftspark, der ab Mitte des 19. Jahrhunderts von damals namhaften Gartenarchitekten im Auftrag eines wohlhabenden Industrieellen angelegt wurde. Er war für mehr als 150 Jahre der Öffentlichkeit nicht zugänglich und ist nahezu im Originalzustand erhalten. Nachdem er im Jahre 2002 geöffnet wurde, stellte sich heraus, dass er eine Anzahl ausgesprochen seltener Pflanzen beherbergt. Darunter war eine im Eingehen begriffene geschlitztblättrige Haselnuss, Corylus avellana Heterophylla. Diese sollte durch ein gesundes, neues Exemplar ersetzt werden, was sich als ausgesprochen schwierig erweisen sollte. In Baumschulen war die Pflanze kaum noch bekannt, die Wenigen, die sie noch gelistet hatten, waren gerade nicht lieferfähig. Der Förderverein, der sich jetzt um den Park kümmerte, bat die Baumschule Rinn, den Versuch einer Vermehrungsmaßnahme, auf Basis des dürftigen, noch vorhandenen lebendigen Pflanzenmaterials, durchzuführen. Es gelang. Drei schwache Pflänzchen blieben von der ersten Veredelungsreihe übrig. Nach zwei weiteren Jahren waren daraus kräftige, verpflanzbare Sträucher geworden, sodass die Ersatzpflanzung der Corylus avellana Heterophylla durchgeführt werden konnte.

Pflanzung der Haselnuss

Historische, hessische Apfelsorten bewahren

Obstbäume, alte hessisch Sorten

Der Heuchelheimer Schneeapfel hat seine – unsere – Geschichte: Hier kann man sie lesen. –     Da sind noch weitere:

– Der Kloppenheimer Streifling ist eine Apfelsorte, die einst auf Märkten in und um Wiesbaden als Tafelobst gehandelt wurde. In den 90er-Jahren war der „Umweltgruppe Kloppenheim (bei Wiesbaden)“ aufgefallen, dass es davon offensichtlich nur noch ein einziges erhaltenes Exemplar gab. Es stand in der Igstädter Gemarkung. Man schnitt nach Rücksprache mit uns Edelreiser. Wir vermehrten den Baum. Jetzt ist er wieder im Sortiment mehrerer hessischer Baumschulen.

– Der Dorheimer Streifling ist eine alte Wetterauer Lokalsorte. Er galt als fast untergegangen, bis nach einem Zeitungsaufruf 1995 drei Standorte des „Streiflings“ durch die Naturschutzgruppe Friedberg-Dorheim identifiziert werden konnten. (mehr lesen) Edelreiser wurden geschnitten und in die Baumschule Rinn gebracht … .

– Der Weilburger Apfel, die nächste zu erzählende Geschichte. Auch von diesem Apfel wurde lange ein Baum gesucht, der als Reiserspender die Wiederaufnahme ins Baumschulsortiment gestattete.

Die Geschichte wird fortgesetzt.