Sonntags ganzjährig zur Besichtigung geöffnet.

Adresse

Heuchelheimer Straße 129
35398 Gießen

Weihnachtsbäume – individuell und vielfältig

Weihnachtsbäume – individuell und vielfältig

Weihnachtsbäume – individuell und vielfältig

Weihnachtsbäume – individuell und vielfältig in Sorten und Größen gibt es ab der zweiten Dezemberwoche – geschlagen und im Kübel.

Auf Vorbestellung sind die Bäume auch schon vorher erhältlich.

Große Einzelstücke an geschlagenen Bäumen, ab etwa 3 m Höhe, zum Beispiel für den geschäftlichen Dekorationsbedarf, bitten wir bis zum 15. November  vorzubestellen.

Weihnachtsbäume in unterschiedlichen Größen

Weihnachtsbaumverkauf ab Hof

Vorrätig sind frisch geschlagene Bäume in größter Auswahl an Sorten und Größen.

Getopfte Bäume – zum späteren Einpflanzen in den Garten!

Reisig von verschiedenen Nadelbaumarten zu Dekorationszwecken und als Abdeckreisig.

Alle Bäume sind frei und ausgepackt aufgestellt. Sie können von allen Seiten besichtigt werden. Die Weihnachtsbäume sind im unteren Bereich angespitzt, damit sie besser in einen Ständer passen. Zum Transport nach Hause packen wir sie dann selbstverständlich gerne wieder ein.

Unser Lieferservice bringt die Bäume, die Sie selbst nicht mitnehmen können, für ein kleines Entgelt zu Ihnen nach Hause.

Die Verkaufsfläche ist von Montag bis Freitag abends bis 18 Uhr beleuchtet.

Hinweis:

Betriebsruhe zum Jahresende: Ab Montag 23. Dezember bis 11. Januar 2025

 

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Zeit der Rhododendronblüte – die ersten blühenden Topfrosen sind da!

Zeit der Rhododendronblüte – die ersten blühenden Topfrosen sind da!

Der Mai ist die Zeit der blühenden Azaleen und Rhododendren. Wenn man jetzt von Gießen nach Heuchelheim fährt und den Blick nach links richtet, sieht man ein ein Blütenmeer in der Baumschule Rinn.
Mehr dazu auf unserer Rhododendronseite

Erste Topfrosen 2016!
Die ersten Toprosen aus der eigenen Produktion sind da! robuste, nicht vorgetriebene Rosen.
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Mehr dazu auf unserer Rosenseite

Erdbeerpflanzen für die Sommerpflanzung

Erdbeerpflanzen für die Sommerpflanzung

Erdbeerzeit ist auch Erdbeer-Pflanzzeit

Erdbeeren wurden bei uns traditionell immer im Sommer gepflanzt. Inzwischen gibt es auch Erdbeerpflanzen für die Frühjahrspflanzung. Diese sind schon lange ausverkauft. Jetzt sind die Erdbeerpflanzen für die Sommerpflanzung in der Baumschule eingetroffen. Diese sind vorrätig solange der Vorrat reicht.

Die Erdbeeren lassen sich, wie das meiste Beerenobst gut in Gefäße pflanzen. Zusammen mit Küchenkräutern ermöglicht dies die Gestaltung von Mini-Selbstversorger-Gärten auf Balkon.

Sortenerhaltung als Teil der Unternehmenskultur – Unser Beitrag

Sortenerhaltung als Teil der Unternehmenskultur – Unser Beitrag

Die Sortenerhaltung als Teil der Unternehmenskultur ist unser Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität. In der Baumschule Rinn empfand man schon immer eine gewisse Verantwortung dafür, im Rahmen der Möglichkeiten, die dem Betrieb gegeben waren, seltene Sorten von Pflanzen nicht untergehen zu lassen. Was für die historischen Apfelsorten gilt, gilt gleichermaßen für seltene Varianten von Ziergehölzen.

Sortenechtheit vs. Wirtschaftlichkeit

Dies ist in der Pflanzenproduktion ist eine permanente Herausforderung. Letztendlich kann man hier nur noch etwas erreichen, wenn a) eine tatsächliche Nachfrage besteht und b) die Nachfragenden bereit sind, dafür einen werthaltigen Preis zu bezahlen. Dies ist ein Zusammenhang, der zu kommunizieren geboten ist. So pflegen wir heute ein wohlsortiertes Ziersträuchersortiment, bei dem wir die kritischen Kandidaten lieber (trotz aller damit verbundenen Schwierigkeiten) selbst produzieren, als sie –„wirtschaftlicher“ – zuzukaufen. Dafür bekommt der Kunde dann die echte Sorte.

Apfelsorten

Rettung einer Haselnuss

Der Gailsche Park in Biebertal – Rodheim, nördlich von Gießen, ist ein englischer Landschaftspark, der ab Mitte des 19. Jahrhunderts von damals namhaften Gartenarchitekten im Auftrag eines wohlhabenden Industrieellen angelegt wurde. Er war für mehr als 150 Jahre der Öffentlichkeit nicht zugänglich und ist nahezu im Originalzustand erhalten. Nachdem er im Jahre 2002 geöffnet wurde, stellte sich heraus, dass er eine Anzahl ausgesprochen seltener Pflanzen beherbergt. Darunter war eine im Eingehen begriffene geschlitztblättrige Haselnuss, Corylus avellana Heterophylla. Diese sollte durch ein gesundes, neues Exemplar ersetzt werden, was sich als ausgesprochen schwierig erweisen sollte. In Baumschulen war die Pflanze kaum noch bekannt, die Wenigen, die sie noch gelistet hatten, waren gerade nicht lieferfähig. Der Förderverein, der sich jetzt um den Park kümmerte, bat die Baumschule Rinn, den Versuch einer Vermehrungsmaßnahme, auf Basis des dürftigen, noch vorhandenen lebendigen Pflanzenmaterials, durchzuführen. Es gelang. Drei schwache Pflänzchen blieben von der ersten Veredelungsreihe übrig. Nach zwei weiteren Jahren waren daraus kräftige, verpflanzbare Sträucher geworden, sodass die Ersatzpflanzung der Corylus avellana Heterophylla durchgeführt werden konnte.

Pflanzung der Haselnuss

Asyl für eine Hauswurzsammlung

Sempervivumsammlung

In Zusammenarbeit mit dem Präsidiumsmitglied der Deutschen Gartenbaugesellschaft, Lüder Nobbmann, und dem Verein „Netzwerk Pflanzensammlungen“, haben wir 2014 eine Sammlung von 700 Sempervivum (Hauswurz) Sorten übernommen, die aus Altersgründen des bisherigen Sammlers unterzugehen drohte. Die Sammlung bekam eine neue Heimat und wurde von dem Pflanzenzüchter Lüder Nobbmann, betreut. Aus Alters- und Gesundheitsgründen des Betreuers musste diese Sammlung inzwischen leider vollständig aufgelöst werden.

Historische, hessische Apfelsorten bewahren

Obstbäume, alte hessisch Sorten

Der Heuchelheimer Schneeapfel hat seine – unsere – Geschichte: Hier kann man sie lesen. –     Da sind noch weitere:

– Der Kloppenheimer Streifling ist eine Apfelsorte, die einst auf Märkten in und um Wiesbaden als Tafelobst gehandelt wurde. In den 90er-Jahren war der „Umweltgruppe Kloppenheim (bei Wiesbaden)“ aufgefallen, dass es davon offensichtlich nur noch ein einziges erhaltenes Exemplar gab. Es stand in der Igstädter Gemarkung. Man schnitt nach Rücksprache mit uns Edelreiser. Wir vermehrten den Baum. Jetzt ist er wieder im Sortiment mehrerer hessischer Baumschulen.

– Der Dorheimer Streifling ist eine alte Wetterauer Lokalsorte. Er galt als fast untergegangen, bis nach einem Zeitungsaufruf 1995 drei Standorte des „Streiflings“ durch die Naturschutzgruppe Friedberg-Dorheim identifiziert werden konnten. (mehr lesen) Edelreiser wurden geschnitten und in die Baumschule Rinn gebracht … .

– Der Weilburger Apfel, die nächste zu erzählende Geschichte. Auch von diesem Apfel wurde lange ein Baum gesucht, der als Reiserspender die Wiederaufnahme ins Baumschulsortiment gestattete.

Die Geschichte wird fortgesetzt.

…

Streuobstinitiative als Integrationsprojekt – Stadt, OGV und Migrantengruppe arbeiten Hand in Hand  – Baumschule Rinn spendet Apfelbäume und arbeitet selbst aktiv mit.

Streuobstinitiative als Integrationsprojekt – Stadt, OGV und Migrantengruppe arbeiten Hand in Hand – Baumschule Rinn spendet Apfelbäume und arbeitet selbst aktiv mit.

Obsthochstämme
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Gruppenfoto mit HR-Repo

Gruppenfoto mit HR-Repoorter

Hintergründe:
Im Rahmen des hessischen Biodiversitätsprogramms hat sich in der Stadt Gießen eine Arbeitsgruppe Streuobst gebildet. Zu dieser Abeitsgruppe gehört der vor mehr als 30 Jahren in Gießen sesshaft gewordene gebürtige Marrokkaner und Germanist Abderrahim En-Nosse. Er leitet eine Arbeitsgruppe „Flüchtlinge in Kultur einführen“. Diese Gruppe kümmert sich seit geraumer Zeit um Gärtnerische Projekte in Gießen und Umgebung. Die Gruppenmitglieder hatten bereits einen Obstbaum-Schnittkurs beim Obst- und Gartenbauverein (Gießen-)Wieseck absolviert und warteten auf eine Gelegenheit Obstbäume pflanzen zu können. „Wir wollen sichtbar machen, dass wir uns verwurzeln, indem wir einen Baum einpflanzen“, sagt En-Nosse. Dies sollte im Rahmen der giessener Streuobst-Arbeitsgruppe geschehen. Diese war Anfang April jedoch gerade gegründet und befand sich noch in der Findungsphase, ablauforganisatorische Dinge, Finanzierungsregeln, waren noch nicht erstellt und eingespielt. Dadurch war in Frage gestellt, ob die herbeigesehnte Auftaktpflanzung noch im laufenden Frühjahr hätte stattfinden können. Denn für die wurzelnakten, dreijährigen Obstbaum-Hochstämme geht Ende April die Pflanzzeit zu Ende. Wolfgang Zeibig, Mitinhaber der Baumschule Rinn in Gießen und ebenfalls Arbeitsgruppenmitglied war von dem Integrationsprojekt angetan, spendete kurzer Hand 10 Apfelbaum-Hochstämme in historischen und alten hessischen Sorten und half bei der Pflanzung selbst mit. Diese fand dann am Mittwoch, dem 21. April auf einer Wiese im Stadteil Wieseck unter der Schirmherrschaft des Umweltamtes der Stadt Gießen statt. Der Vorsitzende des Wiesecker Obst- und Gartenbauvereins, Klaus Marschner, unterstützte die Aktion mit Pflanzwekzeug.
Die beiden giessener Tageszeitungen und der HR waren vor Ort und berichteten.
Alles in Allem: eine gelungene Aktion in vielerlei Hinsicht und ein guter Start für die Streuobstinitiative.